Die Modedesignerin Valerie Oster hatte mich vor etwa zwei Wochen gebeten, für eine Party auf der Paris Fashion Week 2009 einen Teaser ihrer Kollektion zu machen. Das ganze sollte als Loop funktionieren, der als Beamer-Projektion an den Wänden immer wieder abgespielt werden würde. Eine willkommene Gelegenheit nun endlich die Videofunktion der 5D Mark II auszuprobieren, die nun endlich ein Firmware-Update erhalten hatte, durch das sich nun endlich die Belichtung manuell einstellen ließ. Nun endlich.
Die eigentlich aus fünf einzelnen Shots bestehende Aufnahme wurde mithilfe von Maskierungen so zusammen geschnitten, als wäre es eine. Dasselbe Model lief jedes Mal die gleiche Strecke entlang und wurde von links mit einem tragbaren Blitzgerät angeblitzt und ab einem gewissen Punkt auch von rechts. Durch das Zusammenlegen der fünf Aufnahmen wurde daraus ein Blitzlichtgewitter.
Da youtube mich gerade unglaublich nervt mit seinen Zensierungen, werde ich Bewegtbildbeiträge von nun an bei vimeo hochladen. Dort befindet sich der Teaser auch in HD-Qualität.
In ein paar Wochen könnte noch eine kurze Serie von Fotos folgen, die ich an dem Abend des Drehs gemacht habe.
Gerade sind die Proofs meiner Bachelorarbeit von der Druckerei eingetroffen. Hab noch überlegt, ob es ein Fehler war, mir nur einen Ausschnitt von den Bildern in Originalgröße schicken zu lassen anstatt verkleinerter Gesamtbilder, aber in drei von vier Fällen war das drauf, was ich zur Beurteilung brauchte. Bei dem anderen vorwiegend weiße Wand, aber da vertrau ich jetzt einfach mal drauf, dass es klappt und ich Freitag in Leipzig keine böse Überraschung erlebe, wenn ich mit Anh kurz runterfahre, um die Drucke abzuholen. Genauer gesagt: die vier 70×100cm Hochglanz-Ausbelichtungen aufgezogen auf 2mm starken Alu-Dibond-Platten. Man gönnt sich ja sonst nichts…
Nachher geh ich noch zur Vernissage von Alexander Gnädingers 100 Girls On Polaroid. Hundert teilweise halbnackte Mädchen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Endlich ist es soweit. Nach fast einem Jahr erblickt das Magazin von Aufstieg und Fall das Licht der Öffentlichkeit. Innerhalb der letzten Tage gab es schon ein paar Berichte in der Presse, weitere werden sicher folgen. Heute ist jedenfalls Releaseparty im Modulorhaus am Moritzplatz. Ab 23 Uhr sind die Türen geöffnet und mal schauen wie lange es geht, wer aufsteigt und wer fällt. Zu kaufen gibt es das Magazin dann ab Montag bundesweit sowie vereinzelt in Österreich und der Schweiz. Vorwiegend lässt es sich in den größeren Bahnhofsbuchhandlungen finden. Zur Not einfach ein bisschen danach suchen oder fragen. Und dann für 5,80 EUR kaufen.
Etwas Glück gehabt und mit Freikarte zum diesjährigen ADC gekommen, der im Vergleich zu letztem Jahr doch deutlich geschrumpft ist in seinen Ausmaßen. Finanzkrise *hust*
Wie dem auch sei, ich war eigentlich nur aufgrund eines Vortrages dort, dem von Star- und Modefotograf Mario Testino. Die als Gespräch geführte Veranstaltung ging leider nur etwas mehr als eine Dreiviertelstunde, in der man verfolgen konnte, wie Testino aus dem Nähkästchen plaudert. Seine Anfänge in London. Berühmtheiten, die sich vor seiner Linse jeglicher Kleidung entledigen. Sein technisches Unwissen, die Fotografie betreffend und die daraus resultierende Größe der Crew. Die daraus resultierende Preishöhe bei einer Buchung von ihm. Inspirationsquellen: Provokation, Filme, Galerien, Magazine… also eigentlich alles - sowie der Moment, in dem es gerade nicht passiert. Hier noch ein weiterer Bericht über das Gespräch und einige von seinen doch ganz amüsanten Zitaten.
Was ich noch an Veranstaltungen mitbekommen habe, war eine etwas unbefriedigende Podiumsdiskussion über die Zukunft der Werbung, die sich irgendwie um sich selbst drehte und doch zu nichts führte. Na, vielleicht nächstes Jahr - in der Zukunft.
Ich habe meine Seele verkauft und sie gegen die neue Canon EOS 5D Mark II eingetauscht. Ein gutes Geschäft, bin schon auf die ersten Shootings damit gespannt. Entscheidend war für mich der Vollformatsensor, die hohe Megapixelzahl für große Ausdrucke und die starke Lichtempfindlichkeit. Ich glaub, für die nächsten paar Jahre werde ich dann auch keine neue Kamera mehr benötigen. Und für meine Bachelorarbeit ist sie natürlich hervorragend geeignet.
Da man bei so einer Kamera auch nicht beim Objektiv sparen sollte, gab es dazu das Canon EF 24-70mm f/2,8 L USM. Alle anderen Objektive hab ich auch schon verkauft, weil ich sie nicht mehr nutzen kann mit der Kamera, bis auf die alten Analog-Objektive und die billige 50mm-Festbrennweite. Sind die einzigen die auch bei der Sensorgröße vernünftig arbeiten.
Das erste Shooting in Zusammenarbeit mit einer Modelagentur auf Testshooting-Basis. Definition: keiner zahlt oder wird bezahlt, aber jeder hat was von den Bildern, die am Ende rauskommen. Sowohl das Model, die Visagisten als auch natürlich der Fotograf und die Agentur, die Aufträge für das Model will. Wieder zusammen mit Anh organisiert und dann abwechselnd fotografiert. Location ist das Büro zweier Innenarchitekten in Kreuzberg gewesen.
Das ganze ist ja jetzt auch schon wieder recht genau auf den Tag ein Jahr her und ich erinnere mich an so manche Problematiken bezüglich der Modelagentur bzw. der, die wir erst hatten. Die hatte es innerhalb von ein paar Wochen nicht auf die Reihe bekommen, uns irgendein Model für das Shooting zu organisieren. Und nachdem wir dann fast schon als Wiedergutmachung Miss Germany 2003 oder so bekommen hätten, hat das auch nicht geklappt und wir standen komplett ohne Model da und mussten dann an einem Freitag noch von einer anderen Agentur ein Model für Sonntag organisieren. Hat ja dann geklappt, hätte aber nicht so stressig sein müssen. Weitere Bilder wieder - wie kann es anders sein - bei flickr.
Fürs Magazin haben wir heute auch eine Fotostrecke vor, bei der ich aber nicht fotografiere. Falls sich das entsprechend entwickelt, berichte ich darüber. wäre das schön gewesen…
Etwas beängstigend, wie viel Zeit wieder vergangen ist. Das Studium geht geradezu dem Ende entgegen und das Thema, mit dem man sich die nächsten drei Monate beschäftigen sollte, in zwei Zeilen zusammenzufassen; irgendwie auch eine Herausforderung, wenn man noch nicht mal genau weiß, was man denn macht oder vorhat…
Auseinandersetzung mit der Beeinflussung von Details auf die Deutung inszenierter Fotografien
Wie angekündigt ein paar eingescannte Bilder von der Holga. So gut wie nichts nachbearbeitet, bis auf Fusseln im Gesicht. Echt witzig, dass man so eine billige Kamera an Studioblitze anschließen kann. Aber nur so lassen sich die unglaublich schlechten Gegebenheiten der Kamera umschiffen. Ungefähr 1/100s Belichtungszeit bei f/13 ist nicht wirklich für Innenaufnahmen geeignet. und nur durch die Lichtempfindlichkeit des Films lässt sich das nicht ausgleichen. Der verwendete Film war übrigens seit 1997 abgelaufen, aber immer schön im Kühlschrank gelagert worden. Dadurch lässt sich die Haltbarkeit deutlich strecken.
Weitere Holga-Bilder sind - erstaunlicherweise - bei flickr zu finden.
Manchmal muss man sich ja auch mal was gönnen. Momentan überarbeite ich hunderte von Bildern, die die Regisseurin Dominique de Rivaz für einen in diesem Jahr erscheinenden Fotoband gemacht hat, und habe die erste Entlohnung gleich mal in Materie angelegt. Es ist klein, schwarz und wenn man ein ‘ä’ tippen will, dann kommt man aus Versehen auf ‘Enter’: Mein Asus EEE 901. Sogar etwas aufgerüstet, so dass es nicht nur 2 Gigahertz hat, sondern auch 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Geplanter Einsatzbereich: Präsentationen, Internet und die schriftliche Arbeit an meiner Bachelorarbeit…
Auch schon wieder etwas über ein Jahr her, das Shooting mit Nadja. War das erste Shooting zusammen mit Anh organisiert, bei dem wir auch beide fotografiert haben. Die Location war im Badezimmer ihrer damaligen Wohnung. Beleuchtung war relativ schwierig, weil die Fliesen das Licht überall hin reflektiert haben. Make-up hat die Sofie gemacht.
Außerdem auch ein paar Test-Aufnahmen mit der Holga gemacht, die ich dann auch in Kürze hier posten werde. Weitere Bilder von dem Shooting lassen sich wieder einmal bei flickr finden.
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tut so als würde er seit Jahresbeginn regelmäßig bloggen...