Holga in New York

Auf Tuchfühlung in Sachen Mittelformat mit der Holga 120S. So einfach, wie die Kamera selbst konzipiert ist - eigentlich kann man nur grob den Fokus einstellen - so kompliziert war die Entwicklung. Zumindest beim Foto-Fritzen… bin extra zu einem kleineren Laden gegangen, da ich dachte, dass sie dort mit den Rollfilmen besser klarkommen, als in irgendeinem Discounter, aber denkste… Die werden genauso ins Labor geschickt und von irgendwelchen Überqualifizierten entwickelt und ausbelichtet. So kriegte ich dann nach einiger Verzögerung meine Mittelformatbilder auf 10×15 ausbelichtet… Der Inhaber wollte die dann selber einscannen, war ihm dann aber doch zu anstrengend, da es keine 6×6cm sondern 4,5×6cm Bilder waren und er dafür keine ideale Schablone hatte. So musste ich dann die ganzen kleinen Mistbilder zum vollen Mittelformatpreis bezahlen, um dann die Negative zuhause doch selbst einscannen zu müssen. Jetzt nach dem Umzug hab ich einen kleinen Fotoladen gefunden, der das einigermaßen preiswert nur entwickelt und auseinanderschneidet. Das hatten die im Labor nämlich auch nicht hingekriegt, lässt sich prima einscannen so ein gerollt-geknickter Film…

A08

Nachbearbeitet ist an den Bildern kaum was. Bloß mit dem Channel Mixer das schwarz/weiß eingestellt und ab und zu ein paar Fuseln wegretuschiert, da wo sie mich gestört haben. Im Allgemeinen aber nicht mal das.

Weitere Bilder mit der Holga sind wieder bei flickr zu finden.

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