Etwas beängstigend, wie viel Zeit wieder vergangen ist. Das Studium geht geradezu dem Ende entgegen und das Thema, mit dem man sich die nächsten drei Monate beschäftigen sollte, in zwei Zeilen zusammenzufassen; irgendwie auch eine Herausforderung, wenn man noch nicht mal genau weiß, was man denn macht oder vorhat…
Auseinandersetzung mit der Beeinflussung von Details auf die Deutung inszenierter Fotografien
Klingt jedenfalls wichtig genug.
Wie angekündigt ein paar eingescannte Bilder von der Holga. So gut wie nichts nachbearbeitet, bis auf Fusseln im Gesicht. Echt witzig, dass man so eine billige Kamera an Studioblitze anschließen kann. Aber nur so lassen sich die unglaublich schlechten Gegebenheiten der Kamera umschiffen. Ungefähr 1/100s Belichtungszeit bei f/13 ist nicht wirklich für Innenaufnahmen geeignet. und nur durch die Lichtempfindlichkeit des Films lässt sich das nicht ausgleichen. Der verwendete Film war übrigens seit 1997 abgelaufen, aber immer schön im Kühlschrank gelagert worden. Dadurch lässt sich die Haltbarkeit deutlich strecken.
Weitere Holga-Bilder sind - erstaunlicherweise - bei flickr zu finden.
Manchmal muss man sich ja auch mal was gönnen. Momentan überarbeite ich hunderte von Bildern, die die Regisseurin Dominique de Rivaz für einen in diesem Jahr erscheinenden Fotoband gemacht hat, und habe die erste Entlohnung gleich mal in Materie angelegt. Es ist klein, schwarz und wenn man ein ‘ä’ tippen will, dann kommt man aus Versehen auf ‘Enter’: Mein Asus EEE 901. Sogar etwas aufgerüstet, so dass es nicht nur 2 Gigahertz hat, sondern auch 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Geplanter Einsatzbereich: Präsentationen, Internet und die schriftliche Arbeit an meiner Bachelorarbeit…