März 2007, Ziemek ruft gegen 21 Uhr an, fragt ob ich Zeit hätte für ein Fotoshooting. Er bräuchte Fotos für Flyer und generell seine MySpace-Seite. Damals wohnte ich noch eine Viertelstunde von ihm entfernt. Um 23 Uhr war ich da, aber Technik hatten wir nicht wirklich. Kurzerhand wurde die Wohnzimmerwand in eine Studiowand umfunktioniert und mithilfe einer über eine Couch gekippte Stehlampe etwas ausgeleuchtet. Dann noch in seinem alten Zimmer, dem Studio Bizarre… da haben wir glaube ich gar nichts großartig verändert. Werde in den nächsten Tagen noch ein oder zwei weitere Bilder hochladen. Bei den Wohnzimmer-Bildern baue ich Montagen mit anderen Bildern (wie das Bild im Hausflur). Stichwort: Alphamasking.
Autoren-Archiv für Graetz
Gestern: Präsentationsmappe bei boesner gekauft.
Heute: Portfolio-Seite für die nächsten 3 Jahre registriert.
Morgen: Wocheneinkauf… falls das Geld noch reicht.
Da ich drum gebeten wurde, doch noch was aus dem yab-Zyklus von vor einem Jahr. Thema des Tages war eigentlich Catwalk, für die Serie jetzt speziell das Wort: Sahne-Baiser. Hatte gerade mal eine Viertelstunde zum Fotografieren, da alle gehen wollten und Christoph bereits zu viel Zeit für sich in Anspruch genommen hatte.

Geschminkt wurde wieder von Stephanie Lemke. Die anderen Bilder befinden sich wie gewohnt hier.
Auf Tuchfühlung in Sachen Mittelformat mit der Holga 120S. So einfach, wie die Kamera selbst konzipiert ist - eigentlich kann man nur grob den Fokus einstellen - so kompliziert war die Entwicklung. Zumindest beim Foto-Fritzen… bin extra zu einem kleineren Laden gegangen, da ich dachte, dass sie dort mit den Rollfilmen besser klarkommen, als in irgendeinem Discounter, aber denkste… Die werden genauso ins Labor geschickt und von irgendwelchen Überqualifizierten entwickelt und ausbelichtet. So kriegte ich dann nach einiger Verzögerung meine Mittelformatbilder auf 10×15 ausbelichtet… Der Inhaber wollte die dann selber einscannen, war ihm dann aber doch zu anstrengend, da es keine 6×6cm sondern 4,5×6cm Bilder waren und er dafür keine ideale Schablone hatte. So musste ich dann die ganzen kleinen Mistbilder zum vollen Mittelformatpreis bezahlen, um dann die Negative zuhause doch selbst einscannen zu müssen. Jetzt nach dem Umzug hab ich einen kleinen Fotoladen gefunden, der das einigermaßen preiswert nur entwickelt und auseinanderschneidet. Das hatten die im Labor nämlich auch nicht hingekriegt, lässt sich prima einscannen so ein gerollt-geknickter Film…

Nachbearbeitet ist an den Bildern kaum was. Bloß mit dem Channel Mixer das schwarz/weiß eingestellt und ab und zu ein paar Fuseln wegretuschiert, da wo sie mich gestört haben. Im Allgemeinen aber nicht mal das.
Weitere Bilder mit der Holga sind wieder bei flickr zu finden.
Letzten Samstag war der Art Directors Club bei uns in der btk; sozusagen als frühes Main-Event des Jahres. Grundsätzlich gilt: Wer nicht mindestens zwei Wochen bei Springer & Jacoby gearbeitet hat, darf dort eh nichts vortragen. Sechs Personen, die dieses Kriterium erfüllen, mit unterschiedlichem Schwerpunkt haben dann von 10 bis nach 18 Uhr die Arbeit in einer Werbeagentur - so gut es in der knappen Zeit ging - umrissen. Angefangen vom Briefing über die Idee zum Texter, eine Stunde Layoutideen und statt etwas über Film gab es Stand-up Comedy vom Feinsten über den Werbeagentur-Alltag. Und abschließend interaktive Beispiele aus dem Internet.
Teilweise etwas schwierig einzuordnen, ob das nun wirklich die angekündigte “Starthilfe” war oder nicht. Klar, es wurde was erklärt und man konnte Kontakte knüpfen (beispielsweise direkt die Straße runter *g*), aber ich hätte mir jetzt mehr in Richtung “Wie komme ich in eine Werbeagentur?” vorgestellt. Den Rest gibts ja an sich schon beim Studium von Dozenten, die auch in Agenturen nicht bei Springer & Jacoby arbeiten, ausführlicher, da nicht auf eine Stunde begrenzt. Aber wer beschwert sich hier… So war es zur Hälfte eine gute Zusammenfassung relevanter Themen und zur anderen Hälfte Inspirationsmittel angucken, die man unter Umständen sonst nie zu Gesicht bekommen hätte.
Hab gerade entdeckt, dass WhiteWall endlich in die nächste Phase gegangen ist, und man nun wirklich was zu sehen bekommt.
WhiteWall ist die Galerie im Web 2.0. Bedeutet: man kann dort kostenlos Bilder hochladen, um die Drucke an Interessenten auf der ganzen Welt zu verkaufen, so sie das denn wollen. Vorher geht das ganze noch durch eine Jury, die aus der Community selber gebildet wird und bewertet, wie gut die Bilder sind und daran den Preis festsetzen. An sich ein ganz gutes Konzept. Hatte mich selber schon vor ca. einem Monat dort angemeldet, war bzw. bin aber noch skeptisch… mit dem Hochladen tritt man sein Verkaufsrecht ab, da das ja nun über WhiteWall geschehen soll. Mal schauen, wie sich das alles weiter entwickelt.
So, ein frohes neues Jahr an alle Beteiligten und Leser vielleicht auch. Hab mir jetzt mal die Mühe gemacht, die ganzen alten Blogeinträge zu entfernen, so dass es hier jetzt wirklich nur noch reinste Selbstpräsentation vorherrscht. Mal schauen, ob ich die alten irgendwann woanders einbinde… erstmal bleiben sie wahrscheinlich nur archiviert.
Ja, frohe Weihnachten. Geschenke verteile diesmal ich. Das Shooting mit Marivi war das erste von allen und sozusagen mein zweites Studio Shooting überhaupt. Anfangs haben wir auch, da die Fläche mit dem Hintergrund voll war, auch überall durch den Raum fotografiert mit dem Canon 50mm 1.8 II. Der Vorteil ist auch der Nachteil. Hohe Tiefenunschärfe bei offener Blende führt zu unscharfen Bildern, wenn man durch den doch sehr kleinen Sucher der 400d versucht manuell scharf zu stellen. Mittlerweile kann ich das einigermaßen, aber damals sind echt viele Bilder einfach falsch fokussiert gewesen. Make-up ist von Stephanie Lemke, die auf dem einen Bild sogar mal fast zu sehen ist.

Ansonsten bin ich dabei mal die Mittelformat-Negative aus New York von der Holga einzuscannen. Mehr dazu dann im kommenden Eintrag.
Endlich wieder weiteres vom yab-Marathon aus dem… Februar. Hab mittlerweile glücklicherweise schon alles fertig eigentlich, vergess es bloß ständig und dann entdeckt man wieder ein bisschen an dem man machen könnte oder hat anderes zu tun… naja, nächste Woche dann das letzte, was ich davon online stellen werde.
Hab bei den Bildern mal eine Mischform aus schwarz/weiß und Farbe ausprobiert. Durch die Farbkorrektur veränderte sich nämlich bei Anhs Oberteil die grauen Streifen in richtung grün oder gelb. Mit einem drübergelegten Channelmixer und den entsprechenden Stellen ausmaskiert lässt sich das dann beheben. Bei den Haaren kann man es eigentlich am ehesten erahnen…

Das Make-up ist von Mara Harder gemacht worden. Die restlichen Bilder hier.
Da Stephan ja so ausgiebig btk-Material zeigt, hol ich mal was aus dem letzten Semester hervor. Digitale Bildbearbeitung bei James Higginson. Hatte irgendwann im Sommer auch mal das Shooting kurz in einem Nebensatz erwähnt. Projekt-Thema war Metro Retro Horror Trash Movie Poster. Ich hab mich ein wenig von einem Promoplakat von White Zombie inspirieren lassen… wobei davon eigentlich bloß noch das grobe Layout und die Idee mit den Augen oben erhalten geblieben sind. Die Suche nach dem richtigen Kleid hat ewig gedauert. Diesen Sommer gabs vorwiegend Hippie-Kleider… Ich wollte unbedingt ein weißes, von wegen Unschuld usw. und wenn dann mal eins wenigstens weiß war, dann sah es aus wie ein Sack. Als wir dann doch endlich eins gefunden haben, das vom Schnitt her ging, gabs das natürlich nicht in weiß. Das auf dem Poster ist eigentlich ein rotes… Dank geht natürlich an Ziemek und Sevgi, sowie an die Ersteller der großartigen Schriftarten, deren Namen auch die Darstellerliste auf dem Plakat ziert. Bis auf Madge Bellamy, die ich mir aus White Zombie geborgt habe…

Oh, und den Weihnachtsheader hab ich doch wieder rausgenommen, offensichtlich. Und bis Neujahr will ich auch nicht mehr warten… Das Design kann sich testweise nun täglich ändern.
